Reserviere täglich fünf Minuten, um genau eine Beobachtung in eine testbare Hypothese zu verwandeln. Nutze ein einheitliches Formular mit Feldern für Annahme, Kanal, Aufwand, erwarteten Hebel und Messgröße. Durch die geringe Hürde entsteht eine kontinuierliche Pipeline. Jede Woche wählt das Team die drei vielversprechendsten Vorschläge aus und packt sie in den Experiment‑Rhythmus.
Zitiere wörtliche Kundenaussagen in Copy‑Entwürfen, Betreffzeilen oder CTA‑Texten. Die Sprache der Nutzerinnen und Nutzer schlägt kreative Vermutungen fast immer, weil sie Relevanz sofort transportiert. Sammle Phrasen in einem geteilten Dokument und tagge sie nach Use‑Case, Industrie und Nutzen. So entwickelst du Experimente, die echte Probleme adressieren, statt interne Wunschbilder zu polieren.
Führe ein lebendiges Swipefile mit Screenshots, Formulierungen und Ideen, die dir positiv auffallen. Notiere immer Kontext und Annahme, warum etwas funktioniert. Beim Umsetzen übernimmst du niemals blind, sondern adaptierst auf Zielgruppe, Produktreife und Kanal. So wird Inspiration zur systematischen Quelle für Experimente mit guter Trefferquote, nicht zur Sammlung zufälliger, schwer übertragbarer Beispiele.